
Die Gemeinde Selfkant ist die westlichste Kommune Deutschlands und noch recht jung. Von 1949 bis 1963 unter niederländischer Verwaltung, schlossen sich erst im Jahr 1969 acht bis dahin selbständige Gemeinden zusammen und gaben sich den Namen Selfkant nach der gleichnamigen Landschaft im Westen des Kreisgebietes.
Beinahe als Halbinsel ragt das Gemeindegebiet heute in die Niederlande hinein. Diese Lage gibt Selfkant mit dem Wegfall der europäischen Binnengrenzen die Chance, sich als Stadtrandgemeinde der niederländischen Stadt Sittard zu entwickeln und dabei u.a. von dem dortigen vielfältigen kulturellen Angebot und der guten Anbindung an das niederländisch/belgische Autobahnnetz zu profitieren.
Für eine den Marktbedingungen angepasste städtische Grundstückspolitik wurde die EGS Entwicklungsgesellschaft Selfkant mbH, deren Gesellschafter die Gemeinde Selfkant und die S-Immobilien-Beteiligungs-Gesellschaft sind, im Jahr 2001 gegründet.
Umgekehrt bietet Selfkant eine außergewöhnliche naturnahe Lebens- und Wohnqualität und viele interessante Ziele für Naherholungssuchende.
| Einwohner | 10.300 |
| Größe | 42 qkm |
| wichtigste Ortsteile | Tüddern, Süsterseel, Höngen |
| Gewerbe-/Industriegebiete |
Selfkant |
| Branchenstruktur | Baustoffherstellung, Bau- und Baunebengewerbe, Landmaschinenhandel |
| Entfernung nach: | |
| Aachen | 40 km |
| Köln | 80 km |
| Düsseldorf | 70 km |
| Brüssel | 135 km |
| Maastricht | 40 km |

